Archiv für die Kategorie „Social Media Marketing“
Erste Bankfiliale auf Facebook gestartet!
Die neuseeländische Bank ASB hat auf Facebook einen virtuellen Bankschalter eröffnet. Vorerst bietet das Unternehmen per Chat Beratungsdienstleistungen an. Aber die Erweiterung ist bereits nachgedacht . Die Aktion weckt Erinnerungen an Second Life, das 3D-Netzwerk in dem virtuelle Outlets von hunderten von Unternehmen entstanden sind, aber mangels Reichweite der Plattform nicht nachhaltig waren. Man darf gespannt sein, wie sich diese Initiative entwickelt.
Best practise: SEB twittert
Seit Ende Januar 2009 “Twittert” es bei der SEB. Mit aktuell knapp 1.100 Followern (700 Followers per Ende Oktober 2009) hat die SEB AG per Ende letzten Oktobers nach GLS Bank (999 Follower) und BNP Paribas (831) die meisten Follower unter den deutschen Banken. Zu diesem Zeitpunkt zählen die das Sparkassen-Finanzportal 573, Sparkasse Pforzheim 415, Deutsche Bank 353, LBS Immobilien 213, Volkswagenbank 108, Commerzbank 74 und Postbank 54 Follower (Quelle SEB 26.10.2009).
Was ist eigentlich Twitter? Twitter ist ein “Micro-Blogging-Dienst” und somit auch ein soziales Netzwerk!
Warum twittert die SEB?
Ziel ist es die Positionierung der SEB sinnvoll zu unterstützen. Die Follower werden automatisch über sog. Tweets (Kurznachrichten mit bis zu 140 Zeichen) über Neuigkeiten informiert. Als weitere Gründe wurde ein zusätzlicher Kommunikationskanal und die damit verbundene Möglichkeit, in Echtzeit mit der attraktiven Zielgruppe kommunizieren zu können, genannt. Die damit verbundenen Kosten sind relativ niedrig und es macht einfach Spass.
Case Study: Fujitsu Social Media Kampagne
Die Aufgabe
Green IT ist eines der meistdiskutiertesten Themen in der IT heute. FUJITSU ist das IT Unternehmen mit der konsequentesten Green IT Philosophie und dem energieeffizientesten Produktportfolio. Die awareness dafür in der Zielgruppe der IT Entscheider ist aber unverhältnissmässig gering. Ziel der Kampagne sollte also die Steigerung der Awareness sein.
Die Umsetzung
pinball hat FUJITSU proaktiv eine gezielte integrierte B2B Online Kampagne vorgeschlagen: Die proGREENIT-Mission. FUJITSU und Intel suchen mit dieser Aktion Unternehmen, die das Potential von „grüner IT“ erkennen. Die teilnehmenden Unternehmen laden auf der Kampagnenseite www.proGREENIT-mission.de ein Video hoch, in dem sie ihr Umweltengagement dokumentieren und aufzeigen, was sie unter dem Begriff Green IT verstehen. Fujitsu bietet den Unternehmen im Rahmen der Aktion jede Unterstützung wie beispielsweise eine kostenlose Energiesparanalyse. Fujitsu belohnt den Gewinner mit einer kompletten Green-IT im Wert von 30.000 Euro. Um auf diese Aktion aufmerksam zu machen setzt pinball vor allem auf Social Media Marketing und E-Mail Marketing. pinball nutzt neben Streaming Video Ads und innovativen Targetting Tools auch soziale Netzwerke wie Xing, facebook, twitter, youtube und slideshare. Um der Kampagne in den sozialen Netzwerken ein glaubwürdiges persönliches Gesicht zu geben, hat pinball Dr. Kosch, Head of Environmental Technology bei Fujitsu, als Presenter für die Aktion gewonnen. Der Kampagnen Blog und die Social Media Präsenz von Dr. Kosch schafft der Aktion eine breite Öffentlichkeit in den sozialen Netzwerken und der Blogosphäre. Das heisst die B2B Zielgruppe wurde über den gesamten Kampagnezeitraum sehr gezielt, persönlich und mit relevanten Informationen versorgt.
Die Wirkung
1,76 Mio page impressions mit guten Klickraten haben dazu geführt, das eine breite awareness für FUJITSU Green IT in Deutschland geschaffen wurde. Durch den hohen Social Media Anteil der Kampagne wurden langfristige Beziehungen zu Partnern, Kunden, Analysten und Blogern über den Kampagnenzeitraum hinaus aufgebaut. Die Video Banner haben die Klickraten gegenüber einem B-Test mit Flashbannern verdoppelt.
10 Social Media Richtlinien für Finanzdienstleister
Wie bewegen sich mein Unternehmen und meine Mitarbeiter geschäftlich korrekt in Social Media? Auch wenn Mitarbeiter verschiedene soziale Netzwerke nur in ihrer Freizeit nutzen, verschwimmen private und berufliche Inhalte immer mehr im Social Web. Durch das steigende Interesse an sozialen Netzwerken, Online-Communities, Kommunikations-Tools und Dienstleistern rund um Social Media sehen Unternehmen einen Handlungsbedarf, ihre Mitarbeiter aktiv zu lenken und gleichzeitig ihre Marken, Produkte und Dienstleistungen zu schützen.
Social Media Richtlinien sind ein angemessenes Mittel zur Bildung eines aktiven Bewusstseins für den richtigen Umgang mit den neuen Kommunikationsmechanismen im Internet. Der Leitfaden „Social Media Richtlinien – 10 Tipps für Unternehmen und ihre Mitarbeiter” wurde von der Fachgruppe Social Media im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. veröffentlicht und stellt sowohl Handlungsempfehlungen als auch eine Absicherung der Mitarbeiter und des Unternehmens vor potenziellen Risiken dar. Der Leitfaden zeigt somit die grundlegenden Inhalte zur Erstellung unternehmenseigener Social Media Richtlinien auf. Unternehmen sollten die für sie zutreffenden Inhalte des Leitfadens für ihre eigenen Social Media Richtlinien aufgreifen und ausführliche Informationen in Form von FAQ oder Tipps zu konkreten Anwendungsfällen mit Handlungsempfehlungen für Aktivitäten in Social Media bereitstellen.
1. Definieren sie Ihre Ziele
Stellen Sie die Unternehmensziele von Social Media für Ihre Mitarbeiter klar und deutlich dar. Definieren Sie dabei eine Strategie, die für alle Unternehmensbereiche gilt. Social Media kann verschiedene Funktionen übernehmen, wie beispielsweise zur Kommunikation offizieller Unternehmensmeldungen oder zur Promotion von Produkten und Dienstleistungen auf Fanpages oder werblichen Microsites. Auch der Dialog mit Kunden, Geschäftspartnern und Meinungsmachern ist eine oft gesehene Nutzung. Gleichzeitig dient Social Media als Informationsquelle für jeden Mitarbeiter, um bei Bedarf spezifische Fachinformationen zur Unterstützung der Arbeitsleistung zu beziehen. Mitarbeiter sollten daher aktiv ihr Wissen und ihre Kenntnisse ausbauen, indem sie Kommunikations-Tools oder Inhalte nutzen und dabei ihr Fachwissen regelmäßig erweitern.
2. Geheimnisse bleiben geheim und Internas bleiben intern
Bereits existierende Kommunikations- und Verhaltensrichtlinien des Arbeitgebers gelten selbstverständlich auch für das Veröffentlichen von Inhalten im Internet. Offizielle Informationen eines Unternehmens, die bereits von der Presseabteilung veröffentlicht wurden, dürfen von Mitarbeitern eigenständig verbreitet werden. Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse, Informationen zu Projekten, Akquisitionen, Kunden und Mitarbeitern sowie Finanzdaten dürfen nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Arbeitgebers veröffentlicht werden. Mitarbeiter sollten sich vor einer Veröffentlichung gegebenenfalls schriftlich mit ihrem Vorgesetzten abstimmen und ihre eigenen beziehungsweise die vertraglichen Verpflichtungen des Unternehmens, wie zum Beispiel Geheimhaltungsvereinbarungen oder Verschwiegenheitserklärungen, beachten. Um rechtliche Belange sowie Presseanfragen sollten sich nur die zuständigen Mitarbeiter kümmern. Offizielle Mitteilungen des Unternehmens erfolgen ausschließlich durch die Geschäftsführer oder durch die Pressebeziehungsweise Kommunikationsabteilung. Diesen Beitrag weiterlesen »
Lohnt sich ein Social Media Engagement für Finanzdienstleister?
Wir kennen die aktuellen Herausforderungen, die Sie als Marketingverantwortlicher für einen Finanzdienstleister haben: Sie müssen Ihre ambitionierten Wachstumsziele erreichen, Ihr Image stärken und langfristig Kunden binden. Dazu kommt noch, dass Sie mit dem Vertrauensverlust zu kämpfen haben, der durch die Bankenkrise ausgelöst wurde. Ihre Aufgabe erschwert sich dadurch, dass zu den herkömmlichen Kommunikations- und Vertriebskanälen neue schwer plan- und messbare Kommunikationsformen gekommen sind, die immer stärker das Kaufverhalten bei Finanzdienstleistungen beeinflussen.
Bisher war es Ihre Aufgabe eindeutig: “Verteilen Sie das vorhandene Budget so auf die Maßnahmen, dass ein maximaler Umsatzerfolg erzielt wird.” Heute kommen noch weitere nicht ganz so eindeutige Aufgaben hinzu: “Gewinnen Sie Credibility zurück, steigern Sie die Kundenzufriedenheit und erhöhen Sie die Kundenbindung. Neben der notwendigen Kundenorientierung gibt es weitere Faktoren, die Ihre Marketingplanung in den letzten Jahren beeinflusst haben. Manche Marketers nennen diese Entwicklung humorvoll “multidimensionalen Sudoku”, dessen Anspruchslevel sich ständig erhöht.
Einer davon isr die zunehmende Produktvielfalt. Mitte der siebziger Jahre konnte Wells Fargo mit der Einführung der Geldautomaten noch eine Marktführerschaft von fast zehn Jahren erreichen. Heute sind Bankprodukte “Commidities”. Bis zu 50 % der Produkte werden innerhalb eines Jahres erneuert oder modifiziert auf den Markt gebracht. An dieses Tempo muss sich das Marketing flexibel anpassen. Diesen Beitrag weiterlesen »
In 4 Schritten zum Erfolg mit Social Media Marketing
Finanzdienstleister sollten ihr Image im web 2.0 genauso im Auge behalten wie in der klassischen Medienlandschaft. Erhebliche Reputationsrisiken entstehen, wenn Unternehmen die Äußerungen mißachten. Ein Social Media Monitoring bietet die Möglichkeit, den Prozess der Meinungsbildung rechtzeitig wahrzunehmen und zu beeinflussen. Durch SMO, eigene Blogs, Twitter Streams und Branded Channels können Finanzdienstleister persönlich aktuell und pointiert relevante Themen kommunizieren.
Je mehr Sie als Finanzdienstleister den Kunden einbinden, umso größer ist Ihr Nutzen. Gleichzeitig steigt aber auch der Zeitaufwand, den der Kundendialog erfordert. Eine Bank kann dabei ihre Strategie im Social Community Marketing anhand eines Evolutionsmodells planen. Deswegen lautet unsere Empfehlung: Gehen Sie in Schritten vor.
Schritt 1 – Analysieren Sie Beiträge Ihrer Kunden und Interessenten im web 2.0
Untersuchen Sie, was Nutzer auf Social-Media-Kanälen treiben, reden, austauschen, entscheiden und erleben, untersuchen Sie mit systematischen und kontinuierlichen Echtzeit-Beobachtung. Analysieren Sie Beiträge über Ihre Haus, Produkte und Serviceerlebnisse der Kunden in Blogs und Social Communities. Nehmen Sie dann an Diskusionen teil. Welche Reaktionen rufen Sie hervor, wenn sie selbst mitdiskutieren?
Schritt 2 – Beeinflussen Sie Ihre Social Media Reputation
Wenn sie sich ein Bild verschafft über die aktuelle Diskurs über ihr Haus und Ihre Themen verschafft haben, können Sie damit beginnen die Kommunukation zu beeinflussen. Die gezielte Beeinflussung von Meinungsführern bieten sich an, wenn bei der Analyse im Schritt 1 ermittelt wurde, dass einzelne Personen, Blogger, Web-Experten oder Foren einen massiven Einfluss auf den Absatz der Produkte haben. Diesen Beitrag weiterlesen »
